Facebook Business Manager: Der ultimative Leitfaden für 2021

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Dem Facebook Business Manager haftet immer noch der Ruf an, ein unnötig komplizierter Dienst zu sein, der kaum Arbeitserleichterung bedeutet und unzuverlässig ist. Doch Facebook hat in den letzten Jahren intensiv an dem Tool gearbeitet. Inzwischen hat sich der Facebook Business Manager fast schon zum Pflicht-Tool für alle Experten im Social-Media-Marketing gemausert.

Auch wenn du die Anwendung inzwischen sehr leicht bedienen kannst, gibt es doch noch einige Herausforderungen bei der Einrichtung. Unser Leitfaden hilft dir mit anschaulichen Anleitungen und hilfreichen Ressourcen dabei, dich möglichst schnell im Facebook Business Manager zurechtzufinden.

Wann benötige ich den Facebook Business Manager?

Den Facebook Business Manager benötigst du in zwei Fällen: Entweder mehrere Mitarbeiter oder Dienstleister verwalten deine Facebook- oder Instagram-Seiten. Oder du selbst verwaltest mehrere Seiten.

Wenn du als Einzelunternehmer nur für eine einzelne eigene Seite verantwortlich bist, ist es nicht unbedingt notwendig, den Facebook Business Manager zu verwenden. Er kann die Verwaltung deiner Seite dann verkomplizieren, ohne einen echten Mehrwert darzustellen.

Das Ziel des Facebook Business Manager ist es, zu ermöglichen, dass mehrere Menschen an einer Seite arbeiten können. Und das ohne, dass der Admin jedem Nutzer umfassende Rechte gewähren muss.

Zugleich soll es für dich auch leichter werden, mehrere Seiten zu verwalten. Deswegen fließen im Facebook Business Manager verschiedene Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammen. So sollst du ein möglichst vollständiges Bild erhalten.

Der Business Manager bündelt Daten zu Reichweite und Kosten von:

  • Einzelnen Seiten und Posts
  • Kampagnen und Werbekonten
  • Applikationen

Dadurch wird klar: Je mehr Funktionen ein Unternehmen von Instagram und Facebook nutzt, umso praktischer ist der Facebook Business Manager. Das gilt erst recht für Agenturen, die die Werbekampagnen oder Social-Media-Strategien mehrerer Unternehmen betreuen.

In Ansätzen kann der Facebook Business Manager dabei sogar ein Projektmanagement-Tool ersetzen. Du kannst in ihm jedem Nutzer Aufgaben zuteilen. So wissen alle Mitarbeiter, was ihre nächste Aufgabe ist. Dadurch lässt sich deine Social-Media-Strategie auf Facebook und Instagram geplanter umsetzen und besser kontrollieren, was einzelne Nutzer dazu beitragen.

Welche Funktionen bietet der Facebook Business Manager?

Der Facebook Business Manager soll alle Funktionen vereinen, die du auch über eine normale Unternehmensseite nutzen kannst.

Darunter fallen:

  • Unternehmensseiten erstellen und verwalten
  • Statistiken erheben über Facebook Analytics und Facebook Pixel
  • Zielgruppen Insights
  • Events erstellen und verwalten
  • Werbeanzeigen schalten und verfolgen
  • Creative Hub
  • Integration mit Instagram

Nutzer haben also den vollen Zugriff auf das Facebook-Universum und behalten Überblick und Kontrolle über ihre Seiten und Daten.

Welche Vorteile hat der Facebook Business Manager?

Der Facebook Business Manager erhöht die Sicherheit der Unternehmensseiten. Zudem kannst du alle geschäftlichen Facebook-Aktivitäten so deutlich leichter verwalten und kontrollieren.

Je mehr Angestellte an der Social-Media-Aktivität des Unternehmens mitwirken, umso wirksamer ist dieses Tool. Auch bei der Verwaltung mehrerer Seiten spielt der Manager seine Vorteile aus.

Viele Unternehmen lassen ihre Facebook-Unternehmensseite von ihrem Mitarbeiter anlegen und betreuen. Das war lange Zeit ein probates Mittel, hat jedoch auch viele Nachteile:

  1. Wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, nimmt er möglicherweise die Login-Daten für die Facebook-Seite mit. Dann hat das Unternehmen keinen Zugriff mehr auf seine eigene Unternehmensseite bei Facebook.
  2. Jedes mit der Unternehmensseite verknüpfte Privatkonto auf Facebook erhält Benachrichtigungen über Aktivitäten auf der Unternehmensseite. Das stört die Work-Life-Balance der Angestellte oder sorgt für Unübersichtlichkeit.
  3. Oft wurden Dummy-Konten auf Facebook eingerichtet, zu denen dann alle Mitarbeiter den Zugang bekommen haben. Das führt dazu, dass nicht klar nachvollziehbar ist, welcher Angestellte für welche Aktivitäten verantwortlich ist.

Der Facebook Business Manager soll diese Probleme beheben. Durch ihn wird eindeutig, wer welche Zugriffsrechte für die Facebook-Seite hat und welcher Mitarbeiter Änderungen vornimmt. Zudem erhalten die Mitarbeiter keine Benachrichtigungen über Aktivitäten auf ihrem eigenen Privatkonto mehr.

Gerade für Agenturen ergibt sich zudem der Vorteil, dass sie Unternehmensseiten oder Werbekampagnen nun deutlich unkomplizierter verwalten können. Sie können dafür ihr eigenes Facebook Business Manager-Profil nutzen, das unkompliziert mit dem Profil des Unternehmens verknüpft wird. So können Agenturen ohne umständliches Ein- und Ausloggen Kampagnen von mehreren Unternehmen verwalten.

Vorteile
Erlaubt Arbeit mit mehreren Personen Aktivitäten können Nutzern eindeutig zugeordnet werden Bessere Übersichtlichkeit bei mehreren Seiten oder Werbekonten Unkomplizierte Zusammenarbeit mit Agenturen Nutzerrollen mit unterschiedlichen Rechten erhöht die Sicherheit Trennung von privaten und geschäftlichen Accounts
Nachteile
Umständlicher in der Einrichtung Keine Testmöglichkeit Kann nicht wieder gelöscht werden

Kann ich den Facebook Business Manager einfach testen?

Viele kleinere Unternehmen überlegen, ob die Nutzung des Facebook Business Manager für sie eine Erleichterung darstellt. Leider ist es nicht möglich, den Business Manager unkompliziert zu testen. Zwar funktioniert die Integration der eigenen Unternehmenswebsite schnell, der Weg zurück ist jedoch unnötig kompliziert.

Während die Seite im Facebook Business Manager integriert ist, kannst du sie nur darüber verwalten und verändern. Das mag aus Sicherheitsgründen sinnvoll sein, wer sich jedoch nicht mit dem Tool auskennt und auf Probleme stößt, wird die Integration schnell bereuen. Eine anschließende Trennung von Facebook Business Manager und Unternehmensseite ist vergleichsweise kompliziert.

So kannst du den Facebook Business Manager löschen, ohne deine Seite zu verlieren

Schritt 1: Dummy-Seite einrichten und als primäre Unternehmensseite einstellen.
Schritt 2: Alle Seiten aus dem Facebook Business Manager entfernen, die du ohne das Tool betreuen möchtest.
Schritt 3: Business Manager mit der Dummy-Seite löschen.
Hinweis: Dieses Vorgehen verhindert leider nicht, dass alle Statistiken, Rechnungen, Werbekampagnen und Informationen mitgelöscht werden!

Facebook Business Manager in der Kritik

Für viele Agenturen und teilweise auch für Unternehmen ist der Facebook Business Manager ein rotes Tuch. Das liegt daran, dass er als unübersichtlich gilt und gerade zu Beginn nicht unbedingt einsteigerfreundlich war. Inzwischen hat Facebook den Business Manager allerdings mehrfach überarbeitet und um sinnvolle Funktionen und Hilfen ergänzt. Deswegen nutzen ihn immer mehr Agenturen und Unternehmen.

Allerdings löst das Tool ein wesentliches Problem nicht: Unternehmen müssen die Unternehmensseite immer noch selbst anlegen, um darüber die volle Kontrolle zu haben. Beauftragen sie dazu eine Agentur, verknüpft diese ihren eigenen Account mit der Fanseite. Es ist also sinnvoll, den Facebook Business Manager als Unternehmen selbst einzurichten. Es ist danach sehr leicht, die notwendigen Rechte an die betreuende Agentur zu übertragen.

Es ist zudem ärgerlich, dass jeder, der mit dem Facebook Business Manager arbeiten möchte, ein eigenes Facebook-Konto benötigt. Gerade Inhaber des Unternehmens sollten dafür mit ihrem Klarnamen arbeiten. Wenn es Probleme bei der Authentifizierung gibt oder ein erfolgreicher Hackerangriff dazu führt, dass der Besitzer die Kontrolle verliert, ist es sonst unmöglich nachzuweisen, dass die Seite dem Administrator tatsächlich gehört. 

Zugleich haben viele ihr Facebook-Profil nicht aus geschäftlichen Gründen angelegt, sondern aus privaten. Eine Durchmischung dieser beiden Gründe finden deswegen viele problematisch. Zudem ist Facebook hinsichtlich des Datenschutzes nicht gerade unumstritten, was für Mitarbeiter ebenfalls ein Problem sein kann.

Facebook Business Manager einrichten

Auch wenn der Facebook Business Manager gerade zu Beginn als unübersichtlich und kompliziert verschrien war: Die Anmeldung ist gewohnt einfach. Du musst dich allerdings bei Facebook anmelden, bevor du die Anmeldung beginnst.

Die Anmeldung selbst ist dann in drei Schritten durchgeführt:

Schritt 1: www.business.facebook.com aufrufen und auf "Konto erstellen" klicken:

Schritt 2: Es öffnet sich nun ein Anmeldeformular, in das du die erfragten Informationen eintragen solltest:

Schritt 3: Nun benötigt Facebook noch einige weitere Informationen, um dein Facebook Business Manager-Profil erstellen zu können.

Üblicherweise bereitet die Anmeldung niemandem Kopfzerbrechen, es gibt jedoch durchaus einige Fehlerquellen.

5 Gründe, warum dein Seitenname nicht akzeptiert wird

  1. Wenn dein Seitenname nicht akzeptiert wird, obwohl du deinen Unternehmensnamen nutzt, sind meistens Probleme mit der Groß- und Kleinschreibung dafür verantwortlich. Facebook akzeptiert nur korrekte Groß- und Kleinschreibung oder Großbuchstaben nur als Akronyme.
  2. Ein weiteres Problem kann die Verwendung von Symbolen sein. So ist beispielsweise das Copyright-Zeichen nicht zulässig. Mit dem Zusatz „Offiziell“ solltest du deine Unternehmensseite ebenfalls nicht kennzeichnen.
  3. Ebenfalls zur Ablehnung der Seite kann führen, wenn du Ortsnamen erwähnst. Möglich ist dies nur bei Organisationen, die einen Ort repräsentieren. Außerhalb von Politik und Verwaltung gibt es deswegen kaum Möglichkeiten, Orte einzusetzen.
  4. Slogans und Beschreibungen haben im Seitennamen nach Ansicht von Facebook ebenfalls nichts zu suchen.
  5. Wenn keiner der Punkte auf deinen Seitennamen zutrifft, solltest du überprüfen, ob du die Rechte dritter Personen damit verletzt. 

So fügst du bestehende Seiten hinzu

Wenn du bereits mehrere Seiten besitzt, kannst du sie unkompliziert integrieren. Dafür musst du erneut die Unternehmenseinstellungen aufrufen und dort unter „Konten“ auf „Seiten“ klicken. Dort gibt es einen blauen „+ Hinzufügen“-Button.

Dann hast du die Auswahl zwischen den folgenden drei Aktionen:

  • Seite hinzufügen
  • Zugriff beantragen
  • Seite erstellen

Wenn du deine eigene Unternehmensseite in den Facebook Business Manager integrieren willst, sollten du auf „Seite hinzufügen“ klicken. Nun kannst du die URL der Facebook-Seite eingeben.

Wenn du bei der Facebook-Seite als Seitenadministrator eingetragen bist, erfolgt die Integration direkt. Sollte jemand anderes als Admin für die entsprechende Seite gelten, muss er der Integration erst zustimmen.

Kontrolle über die Unternehmensseite zurückgewinnen

Viele Unternehmen haben das Problem, dass sie keine Kontrolle über die Facebook-Unternehmensseite haben, die einmal angelegt wurde. Wenn der ursprüngliche Administrator die Seite nicht zur Integration in den Facebook Business Manager freigibt, benötigt die Integration mehr Zeit und Aufwand.

Deswegen solltest du zuerst herausfinden, wer der Administrator für die alte Seite ist. Gibt es möglicherweise einen extra angelegten, aber in Vergessenheit geratenen Firmenaccount? Wurde ursprünglich eine Agentur mit der Erstellung beauftragt? Gibt es einen (Ex-)Mitarbeiter, der Zugriffsrechte für die Unternehmensseite hat? Häufig hilft eine kurze Mail an die alte Agentur oder den Mitarbeiter. Schließlich reicht für sie/ihn ein Klick aus, um der Integration zuzustimmen.

Hat die Seite keinen Administrator, kannst du sie über den Link „Seite beanspruchen“ auf der Unternehmensseite an dich übertragen lassen. Du musst dann nachweisen, dass du das Unternehmen vertrittst und auch unter den Kontaktdaten erreichbar bist. 

Wenn die zuständigen Personen nicht erreichbar sind, kann Facebook weiterhelfen. Bei der Integration in den Business Manager klärt das Unternehmen dann eindeutig, wer der Eigentümer ist. Du musst allerdings damit rechnen, dich verifizieren zu müssen.

So fügst du weitere Nutzer hinzu

Der Sinn und Zweck vom Facebook Business Manager ist es gerade, noch mehr Mitarbeiter hinzuzufügen. Dafür musst du nicht mit ihnen auf Facebook befreundet sein. Dies ist eine weit verbreitete Fehlinformation. Es reicht vollkommen aus, wenn du die geschäftliche E-Mail-Adresse des Nutzers kennst.

Der Sinn und Zweck des Facebook Business Manager ist es schließlich nicht zuletzt, Privates und Geschäftliches zu trennen und nicht, das ganze Unternehmen untereinander bei Facebook zu vernetzen.

Weitere Nutzer fügst du ganz einfach mit den folgenden Schritten in deinen Facebook Business Manager hinzu:

  1. Klicke auf das Einstellungs-Symbol (Zahnrad) in der Leiste rechts oben.
  2. Nun klicke links in der Navigationsleiste auf „Personen“, falls der Reiter nicht ohnehin aktiviert ist.
  3. Klicke auf die blaue Schaltfläche „+ Hinzufügen“.
  4. E-Mail-Adresse des Mitarbeiters eingeben und die Art des Zugriffs (Mitarbeiter oder Administrator).
  5. Wenn du „Mitarbeiter“ ausgewählt hast, kannst du ihm nun eine Rolle zuteilen. Du kannst ihn auch für bestimmte Seiten, Kataloge, Apps oder Werbekonten zuordnen oder sperren. So kannst du ganz genau festlegen, welche Aktionen er durchführen kann und welche Informationen für ihn nicht sichtbar sind.
  6. Die Einladung schickt Facebook nun an den Mitarbeiter, der sie bestätigen muss. Er kann sich dann über sein Facebook-Konto einloggen und wird mit dem Facebook Business Manager verknüpft.

Rollen und ihre Berechtigungen

Der Facebook Business Manager ist deswegen so praktisch, weil er dir ermöglicht, unterschiedlichen Nutzern verschiedene Rollen mit entsprechenden Berechtigungen zuzuteilen.

Derzeit erlaubt der Facebook Business Manager die Zuordnung von sechs unterschiedlichen Rollen:

  • Admin
  • Redakteur
  • Moderator
  • Werbetreibender
  • Analyst
  • Job Manager

Mit ihnen gehen jeweils spezifische Berechtigungen einher, die sich aus der Rolle auf Facebook ergeben.

Vielen fehlt dabei eine Rolle, die zwar die Berechtigung besitzt, die Seite zu verändern und mit den Usern zu interagieren, zugleich jedoch keinen Zugriff auf Werbekonten hat. Bislang hat Facebook es versäumt, eine solche Rolle anzulegen. Es ist jedoch möglich, dass du einem Nutzer mit der Rolle Redakteur den Zugriff auf alle Werbekonten entziehst und somit die Rolle genauer definierst. 

Die meisten Berechtigungen hat ein Nutzer mit der Admin-Rolle. Wenn du einen neuen Facebook Business Manager anlegst, hast du diese Rolle automatisch. Du kannst jederzeit neue Nutzer hinzufügen und ebenfalls mit einer Admin-Rolle ausstatten.

Die Admin-Rolle solltest du jedoch mit Bedacht einsetzen und nur weiteren Geschäftsführern oder Inhabern zuteilen. Das liegt auch daran, dass es genügend Alternativen gibt. So hat ein Redakteur ebenfalls sehr weitreichende Befugnisse. Lediglich das Vergeben von Seitenrollen und ihren Einstellungen ist ausschließlich dem Admin vorbehalten.

Wenn sich ein Angestellter um deine Facebook-Seite(n) kümmert, ist die Rolle „Redakteur“ deswegen die beste Wahl. Er darf die Seite bearbeiten, Kommentare moderieren, Anzeigen erstellen oder die Daten analysieren. Er kann zudem die Verknüpfung mit dem Instagram-Account durchführen.

Wenn du Mitarbeiter oder Dienstleister damit beauftragst, mit ihren Followern zu interagieren und die Facebook-Seite frei von schädlichen Inhalten zu halten, ist die Rolle „Moderator“ die beste Wahl. Die Rolle ist genau auf diese Anforderungen zugeschnitten.

Wenn du ein Unternehmen damit beauftragst, Werbung zu schalten, oder die eigene Marketing-Abteilung das übernimmt, ist dies über die Rolle Werbetreibender möglich. Der Nutzer kann keine öffentlichen Änderungen an der Seite vornehmen oder mit den Followern kommunizieren, hat jedoch die Berechtigung die Analyse-Daten einzusehen und Werbung zu schalten.

Deine Analyse-Abteilung erhält mit der Rolle „Analyst“ die Daten, die sie benötigt. Für das Recruiting zuständige Mitarbeiter können mit dem Job Manager sowohl Jobs verwalten als auch Werbung schalten.

So integrierst du Werbekonten in den Facebook Business Manager

Das Hinzufügen von Werbekonten funktioniert im Facebook Business Manager ähnlich unkompliziert wie das Hinzufügen einer Seite. Du musst dazu in den Unternehmenseinstellungen auf „Konten“ und dann auf „Werbekonten“ klicken. Mit dem Button „+ Hinzufügen“ öffnen sich drei Möglichkeiten: Hinzufügen, Zugriff beantragen oder Neues Konto erstellen.

Für die ersten beiden Möglichkeiten benötigst du die ID des Werbekontos. Diese findest du im Werbeanzeigenmanager entweder unter dem Unterpunkt „Konto“ oder in der Adressleiste des Browsers.Die ID ist in der Adressleiste die Ziffernkombination, die du nach „=act“ finden kannst. Die Nummer ist also im Unterpunkt „Konto“ etwas eindeutiger zu finden.

Klicke nun auf „Hinzufügen“. Wenn du der Admin des Werbekontos bist, geschieht die Integration direkt. Sonst muss der Administrator der Übertragung erst zustimmen.

Wenn du im Facebook Business Manager mit Werbekonten arbeiten möchtest, solltest du beachten, dass du zu Beginn maximal fünf unterschiedliche Werbekonten erstellen kannst. Weitere sind erst durch Werbeausgaben möglich. Die Anzahl auf Anfrage zu erhöhen ist derzeit nicht möglich.

5 Gründe, warum du dein Werbekonto nicht in den Facebook Business Manager übertragen kannst

  1. Das Werbekonto wurde bereits von einem anderen Unternehmen hinzugefügt. Wenn du der Inhaber bist, kannst du den Zugriff beantragen. Möglicherweise musst du mit der Ads-Agentur oder Abteilung sprechen, damit diese das Konto zur Integration freigeben.
  2. Du hast bereits ein persönliches Werbekonto hinzugefügt. Deine einzige Alternative ist dann, weitere Werbekonten neu zu erstellen.
  3. Du hast mindestens fünf Werbekonten hinzugefügt und das Limit erreicht.
  4. Das Werbekonto ist ein Prepaid-Konto. Diese Konten sind von der Integration in Facebook Business Manager in den meisten Ländern ausgeschlossen.
  5. Du hast die falsche ID eingegeben. Es klingt profan, ist jedoch häufig das Problem. Kontrolliere die ID noch einmal.

Musst du dein Unternehmen verifizieren?

In vielen Fällen wird Facebook darauf verzichten, dass du dein Unternehmen verifizieren musst. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, in denen eine Bestätigung der Unternehmensdaten unumgänglich ist, wenn du weiter auf Facebook aktiv sein möchtest.

Dazu zählen die folgenden Aktivitäten und Angebote:

  • App-Entwickler mit API-Genehmigung
  • Instant Games
  • Nachrichtenseiten
  • WhatsApp Business
  • Seitentransparenz: („Bestätigter Seiteninhaber“-Vermerk ist nur mit Verifizierung möglich)
  • Agentur mit Sitz in China

Für viele Unternehmen ist die Verifizierung also kein notwendiger Schritt. Sollte sie dennoch notwendig sein, kommt Facebook auf dich zu.

Um die Verifizierung zu bestehen, müssen Kunden zum einen bei den zuständigen örtlichen Behörden registriert sein und zudem nachweislich Zugriff auf das Unternehmen haben. Facebook prüft dies mit Gründungsurkunde und Gewerbeerlaubnis sowie einem Bestätigungscode, den Facebook an eine geschäftliche Telefonnummer sendet.

Diese Verifizierung hat leider nichts mit dem Verifizierungsabzeichen zu tun. Die Nutzung des Facebook Business Manager hat auf das Abzeichen ebenfalls keinen Einfluss. Stattdessen prüft Facebook unabhängig und bestätigt die Echtheit der internationalen Marke.

Wenn das Unternehmen nicht bekannt genug ist, erteilt Facebook ein solches Verifizierungsabzeichen nicht. Das soziale Netzwerk warnt in diesem Zusammenhang vor Unternehmen, die solche Abzeichen verkaufen. 

Wie kannst du einer Agentur Zugriff auf deine Facebook Business Manager-Werbekonten geben?

Um einer Agentur den Zugriffsrechte zu einem Werbekonto zu gestatten, gibt es zwei Möglichkeiten. Die Agentur kann Zugriffsrechte auf das Werbekonto beantragen, wenn du ihr deine Werbekonten-ID gibst. Das ist häufig der unkompliziertere Weg, weil du als Administrator lediglich bestätigen musst, dass die Agentur den Zugriff erhalten soll.

Eine zweite Möglichkeit ist, dass der Administrator auf Unternehmenseinstellungen -> Werbekonto -> Partner zuweisen klickt und dort die Nummer der Agentur eingibt. Diese Nummer muss er zuvor von der Agentur erhalten. Sie steht genau an dieser Stelle (Unternehmenseinstellungen -> Werbekonto -> Partner zuweisen) auch im Facebook Business Manager-Profil der Agentur.

Wie hilft dir der Facebook Business Manager bei der Analyse?

Facebook Business Manager hat einige mächtige Tools an Board, die dir dabei helfen können, deine Social-Media-Strategie noch einmal deutlich erfolgreicher zu gestalten.

Zu den wichtigsten Tools zählen:

  • Splittest: Mit A/B-Tests kannst du herausfinden, auf welche Elemente in deiner Werbung deine Zielgruppe besser reagiert.
  • Pixel: Mit Pixel kannst du genau erfassen, wie sich deine Facebook-Werbung auf den Traffic und das Verhalten der Nutzer auf deiner Unternehmenswebsite auswirkt.
  • Brandlift: Unverzichtbares Tool für Unternehmen, die ihre Marke über Facebook stärken möchten und den Einfluss deiner Werbung darauf monitoren wollen.
  • Facebook-Attribution: Hilft dir dabei zu erkennen, welche Aktivitäten auf Facebook wie stark dazu beigetragen haben, die Zielgruppe zu erreichen und Conversions zu generieren.
  • Zielgruppen-Insights: Mit diesem Tool kannst du mehr über deine Zielgruppe herausfinden und deine Werbeanzeigen immer genauer auf sie anpassen.

Fazit: Mit den richtigen Einstellungen den Facebook Business Manager zu nutzen, lohnt sich

Der Facebook Business Manager lohnt sich für dein Unternehmen, wenn mehrere Personen mit der Verwaltung der Seiten und Werbekonten beauftragt sind oder du selbst mehre Seiten und Werbekonten betreust. Er erleichtert Zusammenarbeit erheblich und er schützt deine Unternehmensseite.

Einrichtung und Verwaltung sind deutlich unkomplizierter und zuverlässiger geworden. Für Agenturen ist das Tool nahezu Pflicht. Ärgerlich ist immer noch die Tatsache, dass es keine Möglichkeit gibt, den Dienst unverbindlich zu testen. Einmal integriert, sind Seiten und Daten kaum wieder vom Facebook Business Manager zu trennen. In vielen Fällen lohnt sich dieses kleine Risiko jedoch.

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