So findest du das passende Shopsystem für deinen Online-Shop

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So findest du das passende Shopsystem für deinen Online-Shop

Wer einen Online-Shop betreiben möchte, muss sich früher oder später die Frage stellen, mit welchem Shopsystem er umgesetzt werden soll. Diese Wahl hat einen großen Einfluss auf die Erfolgschancen für deinen Shop, denn das Shopsystem ist der Dreh- und Angelpunkt bei allen Verkaufsaktivitäten.

Bist du auf der Suche nach einem passenden System, stößt du auf viele verschiedene Lösungen und Anbieter. Welche davon sich für dich am besten eignet, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen und Anforderungen ab. Wir erklären dir, welche Arten von Shopsystemen es gibt, wie du ein passendes findest und welche Anbieter besonders überzeugen.

Warum ist die Wahl des Shopsystems so wichtig?

Das Shopsystem bildet die Grundlage für deinen Online-Shop. Dein Ziel ist es höchstwahrscheinlich, mit deinem E-Commerce einen möglichst großen Gewinn zu erzielen. Dafür musst du deine Kunden mit einem übersichtlichen und fehlerfreien Online-Shop überzeugen.

Stell dir das Shopsystem wie ein Geschäft in der Stadt vor: Hier werden Produkte ansehnlich präsentiert, Kunden empfangen und Zahlungen abgewickelt. Da der gesamte Kaufprozess über den Online-Shop stattfindet, muss das Shopsystem dahinter zuverlässig funktionieren. Dementsprechend groß ist auch das Angebot an unterschiedlichen Händlern und Lösungen.

Diese verschiedenen Lösungen gibt es

Der Markt für Shopsysteme boomt seit vielen Jahren. Da die Gesellschaft sich immer stärker dem E-Commerce zuwendet, benötigen viel mehr Unternehmen einen Online-Shop und somit auch ein Shopsystem. Unabhängig von den Produkten, die du verkaufst, hast du die Wahl zwischen einem gehosteten Shopsystem und einer selbst gehosteten Plattform. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, die wir dir nun vorstellen.

Gehostetes Shopsystem

Gehostete Shopsysteme sind auch als Online-Shop-Baukasten bekannt. Für dieses SaaS-Produkte (Software as a service) zahlst du eine monatliche oder jährliche Gebühr. Diese Systeme haben für dich als Shop-Betreiber den Vorteil, dass die Plattform vom Anbieter gehostet wird. Du musst dich also nicht mit Updates oder Sicherheitsproblemen herumschlagen. Umso mehr Zeit bleibt für die Einrichtung und Betreuung deines Shops.

Mit einem gehosteten Shopsystem geht dein Shop schnell an den Start. Das Baukastenprinzip ermöglicht eine einfache und schnelle Einrichtung. Der Nachteil dabei ist, dass die Flexibilität genau durch dieses Prinzip eingeschränkt ist. Natürlich gibt es viele Gestaltungsoptionen und Anpassungsmöglichkeiten – diese sind aber dennoch limitiert.

Selbst gehostete Plattform

Die andere Möglichkeit für deinen Online-Shop ist eine selbst gehostete Plattform. Das sind meistens Content Management Systeme (CMS), die nach dem Open Source-Prinzip funktionieren. Dabei fallen in den meisten Fällen keine Kosten für dich an. Du musst dich dann aber natürlich selbst um Updates und die Sicherheit kümmern.

Bei solchen Open-Source-Systemen hast du einen Zugriff auf den Quellcode – du kannst also alle beliebigen Änderungen in der Software durchführen. Dafür brauchst du allerdings Kenntnisse im Programmieren. Einsteiger tun sich mit solchen Lösungen für gewöhnlich schwer, da sie oftmals sehr komplex sind.

Hast du selbst keine Kenntnisse im Programmieren, solltest du einen Experten um Rat fragen – dieser möchte dafür natürlich auch bezahlt werden. Es hängt also ganz von deinen Fähigkeiten ab, welches System sich besser für dich eignet.

Mit diesen Tipps findest du das optimale Shopsystem für dich

Die Entscheidung für ein Shopsystem sollte gut überlegt sein, denn nach ein paar Monaten oder Jahren auf ein anderes System umzusteigen, ist oftmals sehr aufwendig. Versuche also, die Wahl strukturiert und zukunftsorientiert zu treffen. Die folgenden Tipps werden dir dabei sicher helfen.

Lege deine individuellen Anforderungen fest

Bevor du dich nach einem Shopsystem umsiehst, solltest du festlegen, welche Anforderungen du an ein solches System hast. Denn jeder Anbieter hat seine eigenen Stärken und besondere Funktionen. Überlege dir dafür genau, was du in deinem Online-Shop anbieten möchtest, wie die optische Gestaltung sein soll und welche technische Infrastruktur benötigt wird.

Unter Umständen möchtest du auch noch besondere Funktionen nutzen. Das kann zum Beispiel ein Abo-System, eine Kundenkarte oder ein Gutschein-Modell sein. All diese Vorhaben solltest du mit deinem Shopsystem kompromisslos umsetzen können.

Bevor du deine Wahl triffst, solltest du dich mit der Größenordnung deines Shops befassen. Wie viele Artikel wirst du anbieten? Mit wie vielen Besuchern und Bestellungen ist zu rechnen? Je mehr Eckdaten über deinen Shop du vorab klar definierst, desto einfacher wird dir die Entscheidung für das passende Shopsystem fallen.

Bewerte deine Fähigkeiten realistisch

Stelle dir vorab die Frage, wie deine Fähigkeiten im Bereich Programmieren aussehen und ob die nötigen zeitlichen Ressourcen aufbringen kannst. Entscheidest du dich für eine selbst gehostete Plattform, musst du definitiv einiges an Zeit für die Einrichtung deines Shops einplanen. Und auch nach der ersten Inbetriebnahme kommen weitere Aufgaben wie das Aufspielen von Updates hinzu.

Hast du keinerlei Erfahrung im Programmieren und auch nicht ausreichend Zeit und Lust dafür, dann solltest du dich von vornherein für ein gehostetes Shopsystem entscheiden. Der Anbieter nimmt dir dann viele Aufgaben ab und du kannst dich auf andere wichtige Themen konzentrieren.

Vertraue auf Gütesiegel

Verbraucher vertrauen vor allem im E-Commerce auf Gütesiegel. Verkaufst du hochpreisige oder elektronische Artikel, schafft ein Gütesiegel in deinem Online-Shop ein besonders gutes Gefühl bei Kunden.

Im deutschen Raum ist vor allem das Gütesiegel des TÜVs bekannt. Die allermeisten kennen den TÜV und bringen sein Siegel mit geprüften und vertrauenswürdigen Händlern in Verbindung. Bei Online-Shops ist es aber vor allem das Siegel „Trusted Shops“, das Verbrauchern ein gutes Gefühl gibt. Es ist weit verbreitet und auf dem deutschen Markt gut etabliert.

Nutze kostenlose Testphasen

Viele Shopsysteme können vorab kostenlos getestet werden. Du kannst dir den gesamten Funktionsumfang anschauen und überprüfen, ob du alle deine Vorhaben mit dem System umsetzen kannst. Du bekommst außerdem ein Gefühl dafür, ob dir die Bedienung zusagt. Probiere ruhig einige Shops aus – so fällt es dir später leichter, dich für einen der Anbieter zu entscheiden.

Zudem kannst du dir auf verschiedenen Videoplattformen Videos mit Erklärungen ansehen. Zu allen großen Shopsystemen gibt es Tutorials und Erfahrungsberichte. Je intensiver du dich mit den in Frage kommenden Systemen beschäftigst, desto sicherer bist du dir am Ende bei deiner Entscheidung.

Das sind die 10 beliebtesten Shopsysteme im Detail

Welches Shopsystem für dich am passendsten ist, hängt von deinem individuellen Vorhaben ab. Viele beliebte Shopsysteme bieten dir die unterschiedlichsten Funktionen, eine einfache Bedienung und umfangreiche Support-Maßnahmen. Wir stellen dir nun die 10 beliebtesten Shopsysteme und ihre jeweiligen Vorteile detailliert vor.

Jimdo Online-Shop: Großer Funktionsumfang

Jimdo bietet nicht nur die Erstellung einer eigenen Webseite, sondern auch eine Software für Online-Shops an. Diese eignet sich vor allem für kleine und mittelgroße Shops gut. Ein großer Vorteil ist, dass die Bedienung und die Verwaltung des Shops sehr simpel gestaltet sind. Auch ohne Vorkenntnisse findest du dich schnell zurecht und betreibst deinen Online-Shop sicher.

Die wohl größte Stärke von Jimdo ist das Layout. Es kann einfach und schnell angepasst werden – die Ergebnisse überzeugen auf ganzer Linie. Wenn dir das Layout sehr wichtig oder es für die Branche entscheidend ist, kannst du mit Jimdo großartige Lösungen entwickeln.

Jimdo ist auffallend preiswert. Es gibt drei Tarife: Basic, Business und VIP, die zwischen 15 und 39 € im Monat kosten. Sie unterscheiden sich in ihrem Funktionsumfang, wobei auch das kleinste Paket wichtige Funktionen bietet. Bei Jimdo bekommst du zudem eine App, mit der du deinen Online-Shop auch unterwegs verwalten kannst. Kunden heben diese positiv hervor.

Du kannst mit deinem Jimdo Online-Shop alle gängigen Zahlungs- und Versandarten anbieten. Du kannst zudem mehrsprachige Shops erstellen – Jimdo unterstützt acht verschiedene Sprachen. Möchtest du deine Produkte auch international verkaufen, ist das mit diesem Anbieter problemlos möglich.

Kunden bemängeln, dass man bei Jimdo keine Kundenkonten anlegen kann. Bestellen Kunden regelmäßig in deinem Online-Shop, wäre es sicher hilfreich, wenn sie ein Kundenkonto anlegen könnten. Außerdem ist es dir nicht möglich, Download-Produkte anzubieten. Für einen Software-Handel wäre das beispielsweise eine Katastrophe.

Vorteile
Simple Bedienung Überzeugendes Preis- / Leistungsverhältnis Deutscher Support Drag & Drop SSL-Verschlüsselung Trusted-Shops-Gütesiegel DSGVO-konform Eigene App
Nachteile
Ungeeignet für große Shops Nur eingeschränkte SEO- und Marketingmöglichkeiten Keine Hotline für den Support Kein Kundenkonto Fehlende Download-Produkte

JTL Shop: Kombination aus Shop und Warenwirtschaft

JTL Shop unterscheidet sich in vielen Punkten von anderen Shopsystemen. Denn verbindest du JTL Shop mit JTL-Wawi, hast du passend zu deinem Online-Shop auch direkt ein Warenwirtschaftsprogramm. Das eignet sich natürlich besonders für Shop-Betreiber mit vielen unterschiedlichen Artikeln und Bestellungen.

JTL Shop kann zudem mit zahlreichen anderen Plattformen und Verkaufskanälen ergänzt werden. Der Anbieter stellt außerdem eine kostenlose Community Edition zur Verfügung. Kleine Shops können damit schnell, einfach und vor allem kostenfrei betrieben werden.

JTL bietet verschiedene Tarife an, die sich nach der Anzahl der angebotenen Artikel richtet. Du zahlst dann einmalig zwischen 499 € und 3999 € oder monatlich zwischen 14,99 € und 49,99 €. Als Alternative bietet JTL auch gehostete Shops an, was deutlich günstiger ist.

Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass JTL mit nur wenig Aufwand rechtssicher in Deutschland verwendet und dass der Shop auch in der Cloud gespeichert werden kann. Internationale Shops können ebenfalls über JTL Shop betrieben werden, denn standardmäßig werden mehrere Sprachen unterstützt.

Was den Support betrifft, können verschiedene Pakete gebucht werden. In allen Tarifen ist ein kostenloser E-Mail-Support enthalten. Einen telefonischen Support kannst du kostenpflichtig hinzubuchen. Nur in der Enterprise Version ist dieser standardmäßig enthalten. Interessant ist auch, dass du einen Installationsservice nutzen kannst und auch an Seminaren und Schulungen teilnehmen kannst.

Der Support scheint einer der Knackpunkte von JTL Shop zu sein. Denn in den kleineren Support-Paketen sind die Wartezeiten wohl bis zu 24 Stunden lang. Bei gravierenden Problemen ist das deutlich zu lang.

Vorteile
Einfache Installation und Inbetriebnahme Entwickler aus Deutschland Keine Einrichtungsgebühren Zahlreiche Extensions und Themes Kostenlose Community Edition
Nachteile
Teilweise hohe Kosten für Extensions und Themes Fehlender Telefon- und Livesupport An den Tarif gebundener Support Langsamer Support bei niedrigen Tarifen

Magento: Professionelles Shopsystem mit unzähligen Plug-Ins und Extensions

Das Shopsystem Magento hat einen ausgezeichneten Ruf und ist weltweit erfolgreich. Die Software ist zwar sehr teuer, überzeugt mit ihren Funktionen aber in vollem Maße. Es gibt unfassbar viele Plug-Ins und Extensions. So findest du auch ohne Mühe individuelle Themes im Internet.

Magento ist schnell installiert – kompliziert wird es aber bei der Einrichtung. Es handelt sich um ein professionelles Shopsystem und das merkt man auch. Falls du noch nie mit einem Shopsystem gearbeitet hast, brauchst du definitiv Unterstützung von einem Experten. Die Software eignet deshalb und wegen ihres hohen Preises eher für große Unternehmen und Konzerne.

Du hast die Wahl zwischen zwei Tarifen. Die Community Edition ist eine kostenlose open-source Variante. Die Enterprise Edition ist hingegen kostenpflichtig. Der Unterschied zwischen den Versionen liegt im Funktionsumfang.

Vorteile
Sehr großer Funktionsumfang Responsive Design Viele Möglichkeiten bei der Waren- und Bestellverwaltung Einfache Bezahlung
Nachteile
Teuer Aufwendige und komplizierte Einrichtung Rudimentärer Medien-Manager

OpenCart: Kostenlose Open-Source-Lösung

OpenCart hält genau das, was es verspricht: Es ist eine völlig kostenlose Open-Source-Lösung ohne versteckte Kosten. Dafür lädst du dir die Software einfach herunter, findest ein eigenes Hosting und führst ohne jegliche Kosten Upgrades durch. OpenCart eignet sich also hervorragend für dich, wenn du die Kosten gering halten möchtest. Das Programm ist zwar nicht perfekt, reicht für kleine Online-Shops aber absolut aus.

OpenCart punktet mit den zahlreichen Erweiterungen. Die verschiedensten Entwickler haben sich an der Programmierung dieser Lösung beteiligt – dementsprechend viele Add-ons wurden entwickelt. Diese sind in den meisten Fällen speziell für den Online-Shop erstellt worden und liefern erweiterte Funktionen rund um Berichte, Produktfeeds und Versandmethoden. Es ist vergleichsweise leicht, diese Add-ons zu installieren und in den Shop zu integrieren. Gerade für Einsteiger ist das ein großer Vorteil.

Hinzu kommt, dass das Dashboard übersichtlich und schlüssig ist. Auch ohne große Übung gelingt es dir schnell, OpenCart sicher zu bedienen. Es sei nochmals gesagt, dass du OpenCart komplett kostenlos nutzen kannst. Auf der Webseite des Anbieters findest du einen Download-Button. Ohne deine E-Mail Adresse oder persönliche Daten einzugeben, kannst du das Programm herunterladen. Für Upgrades und Wartungsarbeiten werden keine jährlichen Gebühren erfasst – wie es bei vielen anderen Open-Source-Lösungen der Fall ist.

Du solltest vorab aber auch wissen, dass OpenCart in seinen Standard-Funktionen sehr schlicht und einfach gehalten ist. Um das Programm ordentlich nutzen zu können, brauchst du auf jeden Fall mehrere Erweiterungen. Auch wenn diese relativ leicht zu integrieren sind, ist dies natürlich mit Arbeit verbunden.

Zudem hostest du deine Plattform selbst. Einerseits ist das natürlich gut, da du die volle Kontrolle behältst. Andererseits musst du dich um ein eigenes Hosting kümmern und anschließend die Verwaltung übernehmen. So bist du alleine dafür verantwortlich, dass dein Online-Shop sicher ist und musst dies regelmäßig überprüfen. Das kann für Einsteiger schwierig werden. Umso ärgerlicher ist es, dass OpenCart keinen klassischen Kundensupport anbietet.

Vorteile
Komplett kostenlos Open-Source-Lösung Große Sammlung an Erweiterungen Keine Kosten für Upgrades und Wartungen
Nachteile
Vergleichsweise einfach gehalten Eigenes Hosting erfordert kontinuierliche Verwaltung Kein wirklicher Kundensupport

Shopify: Professionelle Shop-Erstellung ohne Vorkenntnisse

Shopify eignet sich sowohl für die Erstellung von kleinen als auch von großen Online-Shops – du kannst beliebig viele Produkte mit deinem Shopify-Shop anbieten. Dabei macht der Shop auch optisch einiges her: Die enthaltenen Designs von Shopify überzeugen und können zudem auch individuell angepasst werden.

Du kannst das Shopsystem auf zwei Arten anpassen. Über den App-Store kannst du einfach weitere Anwendungen in deinen Shop integrieren. Hast du Programmierkenntnisse, kannst du auf den Template-Code zugreifen und zusätzliche Funktionen über die API einbauen.

Möchtest du deinen Shop auch über die andere Kanäle wie zum Beispiel die sozialen Medien promoten, dann bietet Shopify dir hilfreiche Funktionen: Du kannst mit dem Shopsystem nämlich auch über Facebook, Amazon oder Pinterest verkaufen. Dort besteht sogar die Möglichkeit, einen Verkaufsbutton einzubauen, der direkt zu deinem Shop führt.

Du bietest deinen Kunden mit Shopify alle relevanten Versandmethoden und größtenteils auch Zahlungsmethoden an. Nutze am besten Shopify Payments – das ist das eigene Bezahlungs-Gateway des Anbieters. Dadurch sparst du dir die Transaktionsgebühren bei deinen Verkäufen.

Shopify bietet drei Tarife an. Der Basic Tarif kostet 29 $ pro Monat, der Shopify Tarif 79 $ und der Advanced Tarif 299 $. Für den großen Funktionsumfang und das professionelle Ergebnis empfinden viele Nutzer die Preise als ausgesprochen fair.

Das Shopsystem hat aber auch einige Nachteile. Es ist für den amerikanischen Markt ausgelegt. Das fällt vor allem auf, wenn es um die Berechnung der deutschen Mehrwertsteuer geht – hier kommt es gelegentlich zu Problemen. Der Support sowie das Backend sind nur in englischer Sprache verfügbar – fundierte Englischkenntnisse sind hier also Pflicht. Dass die Bezahlung nur in USD erfolgen kann, stört auch einige Nutzer.

Vorteile
Einfache Bedienung SSL-Zertifikat Keine Vorkenntnisse nötig Sehr viele Funktionen und Möglichkeiten Leichte Social Media Integration
Nachteile
Für den amerikanischen Markt ausgelegt Umgang mit der deutschen Mehrwertsteuer nicht zuverlässig Deutsche Zahlungsmethoden nur eingeschränkt verfügbar Support und Backend nur auf Englisch Zahlung nur in USD Teilweise hohe Transaktionskosten pro Bestellung

Shopware: Renommiertes Shopsystem mit großer Flexibilität 

Mit Shopware nutzt du ein Shopsystem von einem deutschen Unternehmen – dementsprechend ist die Lösung bestens auf den deutschen Markt abgestimmt. Das beinhaltet auch, dass dein Shop absolut rechtssicher in Deutschland betrieben werden kann. Du hast außerdem die Möglichkeit, weitere Software zu integrieren, die auf dem deutschen Markt verbreitet ist.

Das Shopsystem Shopware ist sehr flexibel und kann beliebig angepasst werden. So gibt es beispielsweise zahlreiche Module und Themes, mit denen du deinen Shop individuell erweitern kannst. Damit ist die Internationalisierung kein Problem. Speziell für diesen Fall bietet Shopware auch mehrsprachige Shops und die Bezahlung mit verschiedenen Währungen an. Möchtest du deine Produkte auch an Kunden aus dem Ausland verkaufen, ist Shopware also eine geeignete Lösung.

Besonders praktisch ist auch, dass du deinen Online-Shop mit sozialen Netzwerken verknüpfen kannst. Diese sind für viele Shop-Betreiber von enormer Wichtigkeit und bieten großes Potenzial. Ähnlich verhält es sich mit Online-Markplätzen wie eBay oder Amazon. Deinen Shop kannst du problemlos in diese integrieren.

Shopware bietet eine Starter Edition an, die du kostenlos nutzen kannst. Diese bietet dir aber nur einen Bruchteil des großen Funktionsumfangs der Lösung. Die Professional Edition nutzt du entweder für 199 € im Monat oder du zahlst einmalig 2.495 €. Auf Anfrage gibt es auch eine Enterprise Edition, die dir alle Funktionen von Shopware bereitstellt.

Ein kleiner Nachteil dieser Lösung ist der Support. Dieser muss nämlich zusätzlich gebucht werden – und das kostet natürlich. An sich ist der Support aber wirklich hilfreich.

Vorteile
Große Flexibilität Kostenfreie Community Edition Professional und Professional Plus Edition sind kostengünstig Viele Module und Themes vorhanden Unternehmen aus Deutschland
Nachteile
Kostspielige Enterprise Version Einige Module sind schwer zu installieren Hohe Kosten für bestimmte Module Sehr schmale Grundversion

STRATO: Große Tarifauswahl und viele Funktionen

Kleine und mittelgroße Shops können mit dem STRATO Webshop betrieben werden. Die Einrichtung ist denkbar einfach – Vorkenntnisse oder gar Erfahrung im Programmieren sind nicht nötig. Für Einsteiger, die ihren ersten eigenen Shop erstellen möchten, ist das ein klarer Pluspunkt.

Der Webshop von STRATO basiert auf dem Grundgerüst von ePages, das du vielleicht schon von dem 1 & 1 Ionos Online-Shop kennen könntest. Du kannst deinen Online-Shop mit nur wenigen Klicks mehrsprachig gestalten – mit STRATO ist das wirklich leicht.

Du hast zudem die Möglichkeit, deine Artikel über deinen Shop auch direkt bei Online-Marktplätzen wie Amazon und eBay verkaufen. Interessierst du dich für den STRATO Webshop, kannst du den Basic Webshop einen Monat kostenlos testen. Danach fallen 10 € pro Monat und einmalig 10 € für die Einrichtung an.

Möchtest du einen umfangreicheren Shop einrichten, hast du die Wahl aus mehreren Tarifen. Der Webshop Plus kostet 25 € im Monat und ermöglicht dir als Extra die Nutzung von Vergleichsportalen. Mit dem Tarif Webshop Pro verkaufst du auch auf Amazon & eBay und zahlst dafür 35 € im Monat. Wenn du einen mehrsprachigen Shop aufbauen möchtest, eignet sich der Webshop Ultimate am besten, der monatlich 70 € kostet.

Nutzer haben bei STRATO den ein oder anderen Kritikpunkt ausgemacht. Die SEO-Einstellungen sind starr und könnten moderner und flexibler sein. Der Support überzeugt viele User nicht, obwohl dieser kostenpflichtig hinzugebucht werden muss (außer beim Webshop Ultimate). Auch die Designs könnten für viele Shop-Betreiber ausgewogener sein.

Vorteile
Großer Funktionsumfang Absolut rechtssicher in Deutschland Hilfreiche Tutorials Breite Tarifauswahl
Nachteile
Rudimentäre SEO-Einstellungen Oft kritisierter Support Aufpreis für 24h Support Standard Designs

Weebly: Leichtes und übersichtliches Verkaufen

Weebly eignet sich besonders gut, um kleine Shops zu betreiben. Die Einrichtung ist sehr leicht und auch die Bedienung wirklich strukturiert. Alle Produkte werden zentral verwaltet, wodurch ein viel besserer Überblick gewährt wird.

Ein besonders großer Pluspunkt ist, dass du über einen Weebly-Shop digitale Güter wie Software-Downloads oder eBooks anbieten kannst. Viele Shopsysteme für kleine Shops können dies nicht. Auch Kundenbewertungen können abgegeben und veröffentlicht werden.

Du hast bei Weebly die Wahl zwischen drei Tarifen. Pro kostet dich 10 € im Monat und eignet sich für Gruppen und Organisationen. Business richtet sich an Kleinunternehmer und Shops und kostet monatlich 20 €. Der Business Plus Tarif für 30 € im Monat eignet sich am besten für Power Seller.

Weebly ist ein amerikanisches Unternehmen – die Rechtssicherheit auf dem deutschen Markt ist als zweifelhaft einzuschätzen. Leider ist der telefonische Support auch nur über eine amerikanische Telefonnummer erreichbar.

Vorteile
Leicht zu bedienen SSL-Verschlüsselung Auch Verkauf von digitalen Gütern
Nachteile
Zweifelhafte Rechtskonformität Nur Online-Bezahlung Nur ein Mehrwertsteuersatz verfügbar

Wix: Unschlagbare Designs und Layouts

Mit Wix richtest du deinen Online-Shop schnell und einfach ein. Einsteigern wird es wirklich leichtgemacht, ihren ersten eigenen Shop anzulegen. Vor allem das Layout und Design sind bei Wix ein Highlight. Du hast die Wahl aus unglaublich vielen Vorlagen, die allesamt professionell aussehen und sogar noch angepasst werden können. Auch der SEO-Bereich und der Newsletter von Wix überzeugen. Die Kosten für einen Online-Shop von Wix betragen zwischen 20 € und 40 € im Monat.

Der größte Kritikpunkt an Wix ist, dass die Shops in Deutschland nicht rechtskonform sind. Dafür müssen erst zahlreiche Anpassungen vorgenommen werden, die den einfachen Einstieg verhindern. Auch die fehlenden Schnittstellen und Anbindungen an soziale Medien und Online-Marktplätze fallen negativ auf.

Vorteile
Hohe Benutzerfreundlichkeit Keinerlei Verkaufsgebühren Physische und digitale Güter Kunden-Login möglich Viele Erweiterungen Ansprechend designte Templates Ideal für Einsteiger
Nachteile
Nicht vollständig rechtskonform Eingeschränkte Skalierbarkeit Für große Shops ungeeignet Keine Anbindung an Online-Marktplätze Keine Schnittstellen

WooCommerce: Kostenloser Online-Shop mit dem WordPress-Plugin

WooCommerce unterscheidet sich von anderen Shopsystemen: Es ist keine eigenständige Lösung, sondern ein Plugin für WordPress. Nutzt du das CMS bereits, kannst du das WooCommerce Plugin einfach integrieren und direkt loslegen. Das hat natürlich den Vorteil, dass du deine Webseite und deinen Shop mit nur einem System betreibst. Das Plugin ist außerdem komplett kostenlos, bietet verschiedene Funktionen und kann beliebig erweitert werden.

Ein Nachteil ist natürlich, dass WooCommerce nur mit WordPress genutzt werden kann. Das System ist außerdem ziemlich kompliziert und damit auch zeitaufwendig.

Vorteile
Große Flexibilität Mehrsprachige Shops Integration in WordPress Viele Erweiterungen Komplett kostenlos
Nachteile
Verbesserungswürdiger Support Hoher Zeitaufwand Versteckte Kosten Sehr komplex
Quellen:

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