Diese 6 Kommunikationsmodelle musst du kennen

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Warum scheitert Kommunikation so häufig? Diese Frage versuchen Kommunikationswissenschaftler vor allem seit dem letzten Jahrhundert zu beantworten. Durch Beobachtungen und Weiterdenken entwickelten sie verschiedene Funktionsmodelle, mit denen sie zum besseren Verständnis von Kommunikation beitragen wollen.

Alle hier vorgestellten Kommunikationsmodelle haben gemeinsam, dass sie darlegen, warum Kommunikation scheitern kann. Viele von ihnen bieten Verbesserungsmöglichkeiten an. Sie schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern können sich im Gegenteil sogar ergänzen und so zu einer gesamtheitlichen Sichtweise auf Kommunikation führen.

Warum sind Kommunikationsmodelle für mich relevant?

Kein Unternehmen ohne Kommunikation. Egal ob inhouse, die Absprache mit Lieferanten oder Dienstleistern oder der Kundenkontakt: überall ergeben sich Möglichkeiten für Missverständnisse. Die Kommunikationsmodelle helfen dir dabei, das Risiko für Fehlinterpretationen zu erkennen und zu verringern.

Letztlich kannst du in jeder Kommunikationssituation von der Kenntnis und der Anwendung der Kommunikationsmodelle profitieren. Vor allem in Konfliktsituationen gelingt es dir dann leichter, deren Ursache zu finden und die Situation positiv aufzulösen.

Die Grundlage: Das Kommunikationsmodell von Shannon und Weaver

Claude E. Shannon und Warren Weaver legten mit ihrer Kommunikationstheorie schon in den 1940ern eine wichtige Grundlage, die sowohl in Kommunikation als auch in Psychologie heute noch Beachtung findet.

Kommunikation benötigt demnach sechs Elemente, bei Störungen des Kommunikationsprozesses kommt ein siebtes hinzu:

  1. Eine Informationsquelle (Sender) ist der Ausgangspunkt.
  2. Sie wählt eine Nachricht aus und übermittelt sie mit dem Sendegerät (codierte Übertragung).
  3. Diese Signale werden in einem spezifischen Kanal übermittelt.
  4. Der Empfänger nimmt sie mit Hilfe eines Empfangsgeräts auf und entschlüsselt (decodiert) sie.

Bei der Signalübertragung sind Störungen möglich. Je mehr Rauschen, also Hintergrundgeräusche, umso schwieriger wird es, die Nachricht als Sachinformation zu verstehen. Deswegen verstecken sich Fehlerquellen bei der Kodierung und Dekodierung von Nachrichten.

Im Grunde arbeiten viele der Kommunikationsmodelle mit dieser ursprünglich technischen Grundlage. Kommunikationswissenschaftler und Sprachpsychologen haben sich im Laufe der Jahre die verschiedenen Elemente genauer angesehen und dieses Funktionsmodell weiterentwickelt.

Das 4 Ohren-Modell nach Schulz von Thun

Das 4 Ohren-Modell, auch als Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier Seiten Modell, ist eines der bekanntesten Kommunikationsmodelle und sieht sich im Gegensatz zu Shannon/Weaver vor allem die Kodierung und Dekodierung der Nachricht an. Es wird in der Praxis häufig und gerne genutzt, obwohl das Nachrichtenquadrat heuristisch und nicht empirisch entwickelt wurde.

Schulz von Thun unterscheidet hierbei zwischen Sender (Schnabel) und Empfänger (Ohren) und teilt ihnen ähnliche Funktionen zu:

  1. Sachinhalt
  2. Selbstoffenbarung bzw. Selbstkundgabe: In jeder Nachricht stecken immer auch Aussagen über den Sender, beispielsweise der Wunsch, Expertise zu zeigen, oder Nervosität.
  3. Beziehungshinweis: Wie eine Person angesprochen wird, ist oftmals von dem Verhältnis der Menschen untereinander geprägt.
  4. Appellfunktion: Üblicherweise will der Sender der Nachricht die adressierte Gesprächspartner dazu bringen, Dinge zu unterlassen oder zu tun, oder etwas Bestimmtes zu denken oder zu fühlen.

Wenn nun Schnabel und Ohr nicht den Fokus auf die gleiche Botschaft legen, kommt es zu Missverständnissen. Grund dafür kann die Kommunikationsqualität sein: „Mir ist heiß“ ist in der Ausdrucksfunktion weniger eindeutig als in der Appellfunktion: „Mir ist heiß, würdest du bitte das Fenster öffnen“.

Auf der anderen Seite können ausgeprägte Empfangsgewohnheiten zu Kommunikationsstörungen führen. So geht Schulz von Thun davon aus, dass vor allem Menschen mit geringem Selbstbewusstsein zu oft den Fokus auf den Appell legen, weil sie auf die Bedürfnisse von Interaktionspartnern eingehen möchten. Es gibt also keinen eindeutig „Schuldigen“, der immer dafür verantwortlich ist, dass Kommunikation auf der Appellebene schiefläuft.

Vor allem in kritischen Situationen ist empfehlenswert, unterschwellige Botschaften direkt in der darstellungsfunktion zu kommunizieren, um Missverständnisse zu vermeiden und den Teufelskreis von Missverständnissen zu durchbrechen.

Kooperatives Modell nach Grice

Grice vertritt die Ansicht, dass Kommunikation nur dann möglich ist, wenn die beteiligten Personen ein gemeinsames Ziel haben. Sein Ansatz ist weniger deskriptiv als idealtypisch, auch wenn er zahlreiche seiner Beobachtungen von Kommunikation in die Entwicklung seines Modells einfließen ließ.

Er hat Kriterien entwickelt, durch die ein Gespräch erfolgreicher verlaufen kann:

  • Maxime der Quantität: „Versuche, den notwendigen Informationsgehalt zu vermitteln“
  • Maxime der Qualität: „Versuche, deinen Beitrag so zu gestalten, dass er wahr ist“
  • Maxime der Relevanz: „Sei relevant“
  • Maxime der Klarheit: „Sei klar“

Idealtypisch ist diese Modell nicht zuletzt deswegen, weil es kaum möglich ist, im Alltag auf diese Art und Weise zu kommunizieren. Es ist jedoch sicherlich kein Zufall, dass diese Maxime im Wesentlichen die Merkmale sind, die Richter oder Ermittler an eine Zeugenaussage stellen: Ein Zeuge soll sich möglichst wahrheitsgemäß äußeren und Unsicherheit kenntlich machen. Seine Aussage soll nicht abschweifen und er soll eindeutig formulieren.

Dass dies vor Gericht der Regel besser funktioniert als im Alltag, liegt daran, dass alle Anwesenden ein primäres Ziel haben: Eine faires Urteil. In der Realität brechen Menschen die Maxime hingegen ständig. Oft ist der Grund, dass sie unterschiedliche Ziele haben.

Denn abseits klarer Situationen wie Zeugenaussagen vermischen sich die Ziele oft stark. Muss ich meiner Frau sagen, wenn ich ihre neue Frisur nicht mag, wenn sie dennoch bezaubernd aussieht? Wie halte ich Smalltalk aufrecht und stärke die nachbarschaftliche Bindung, wenn ich nicht vom Wetter auf die anstehende Ferienzeit schwenken kann? Wie drücke ich mein Missgefallen pointiert ohne Ironie oder Sarkasmus aus?

Das Modell nach Grice funktioniert häufig gut und ist gerade zur Wahrheitsfindung hilfreich. Es läuft jedoch gesellschaftlichen Konventionen in Teilen entgegen, weil Menschen unterschiedliche Kommunikationsziele haben.

Eine grobe Missachtung dieser Maxime führt zu Irritationen, die durchaus komische Momente haben können. Bestes Beispiel hierfür ist die Figur Sheldon aus The Big Bang Theory:

Watzlawicks Kommunikationstheorie

Eine der vielbeachtesten Theorien über Kommunikation stammt von Paul Watzlawick. Er formulierte das Eisbergmodell auf der Grundlage des Vier-Ohren-Modells in Verbindung mit Sigmund Freuds Grundidee des Unterbewusstseins. Sie geht davon aus, dass in der Kommunikation die Sachebene wie Informationen, Zahlen, Daten und Fakten nur 10 – 20 Prozent der Kommunikation ausmachen. Die restlichen 80 – 90 Prozent werden nonverbal kommuniziert und durch unsere Sinneskanäle unterbewusst wahrgenommen. Hier fallen die Beziehungsebene, die Appellebene oder die Darstellungsfunktion an, sodass auch nonverbale Elemente wie Gestik, Mimik etc. unbewusst in die Kommunikation einfließen.

Werden Sachebene und Beziehungsebene nicht in Einklang gebracht, kann es zu Konflikten kommen. Mimik, Gestik oder der Tonfall können der Selbstkundgabe einer Aussage eine völlig neue Bedeutung geben, je nachdem wie man sie auffasst. Ein wesentlicher neuer Aspekt bei diesem Modell stellt damit die Metakommunikation zur Auflösung von Konflikten dar: Kommentare wie „Bitte lassen Sie mich ausreden“ können demnach dabei helfen, Schwierigkeiten bei der Kommunikation zu entdecken und zu verbessern. Watzlawick formulierte für sein Eisbergmodell Fünf Axiome:

Axiom 1: Man kann nicht nicht kommunizieren

Dieses Axiom ist wohl das bekannteste Zitat aus Watzlawicks Werk. Selbst Schweigen, Nicht-Handeln oder fehlende Worte sind demnach eine Art der Kommunikation. Denn alles Verhalten ist Kommunikation und niemand kann sich nicht verhalten. Dafür ist es nicht entscheidend, ob ein Verhalten einen anderen einbezieht oder nicht: ein Bewusstloser wird Passanten im Optimalfall zum Helfen animieren, ohne dass er dies beabsichtigt.

Axiom 2: Jeder Informationsaustausch hat einen Inhaltsaspekt und einen Beziehungsaspekt

Wie das 4 Ohren-Modell geht Watzlawick davon aus, dass wir bei der Kommunikation einen Beziehungsaspekt mit kommunizieren und zugleich einen Inhalt transportieren wollen. Der Beziehungsaspekt wird im Gegensatz zum Inhaltsaspekt vor allem nonverbal oder paraverbal transportiert und ist in der Regel nur durch unsere Sinneskanäle wahrnehmbar. Oftmals findet sich die Grundlage für Kommunikationsstörungen vor diesem Hintergrund. So werden häufig Konflikte der Beziehungsebene auf Inhaltsebene ausgetragen.

Axiom 3: Kommunikationsabläufe werden unterschiedlich strukturiert

Watzlawick vertritt hier die Position des Konstruktivismus. kommunikationsabläufe befinden sich in einer ständigen Bedeutungsänderung, die dadurch geschieht, dass Kommunikation zirkulär ist. Sie beginnt und endet also nicht irgendwann, sondern ist ein fortwährender Austausch mit Reaktionen und Aktionen. Was genau Ursache oder Wirkung ist, ist dabei rein subjektiv. Wir gehen trotzdem davon aus, dass diese subjektive Wirklichkeit wahr ist und konstruieren sie als Interpunktion von Ereignisfolgen.

Bestimmte Ereignisse halten wir demnach für besonders bedeutsam und sehen sie als Auslöser und Ursache auch unseres eigenen Verhaltens. Wenn wir jedoch das Verhalten eines anderen dazu nutzen, unser eigenes zu entschuldigen, entstehen Interaktionsstörungen.

Axiom 4: Menschliche Kommunikation nutzt analoge und digitale Modalitäten

Die Begriffe „analog“ und „digital“ sind hierbei nicht technisch zu verstehen. „Digital“ kann am ehesten mit „Sachinhalt“ übersetzt werden, während „analog“ Körpersprache und Kontext ins Spiel bringt. Beides lässt sich nicht immer eindeutig lesen und vor allem nicht von einer in die andere Modalität übersetzen. So können komplexe Sachverhalte kaum analog ausgedrückt werden. Nuancen in der Körpersprache lassen sich ebenso schwer digital übersetzen. Diese Mehrdeutigkeit erschwert die Kommunikation und führt oft zu Missverständnissen.

Axiom 5: Kommunikation ist je nach Art der Beziehungsaspekte komplementär oder symmetrisch.

Je nachdem, welche Rolle zwei Gesprächspartner annehmen (Beziehungsaspekt), findet Kommunikation komplementär, also ergänzend oder symmetrisch und somit gleichwertig statt. Dies ist nicht zwischen zwei Personen festgelegt, sondern kann sich je nach Kontext verändern. So ist die Kommunikation zwischen Studierenden und Dozenten im Seminarraum komplementär, kann im Fußballstadion hingegen zeitweise symmetrisch sein.

Rogers klientenzentrierte Gesprächstherapie

Wie der Name verrät, ist Rogers klientenzentrierte Gesprächstherapie ursprünglich für die Sprachpsychologen entwickelt worden. Dennoch eignen sich die Grundlagen ebenso dafür, einander im Alltag besser zu verstehen und konstruktiv zu kommunizieren.

Seine Überlegungen bestehen aus drei Grundpfeilern:

  • Empathie
  • Echtheit / Kongruenz
  • Bedingungslose positive Wertschätzung

Der Zuhörer soll demnach dem Redenden authentisch und mit einer positiven Einstellung (nach einem humanistischen Weltbild) begegnen. Es gibt keine Hierarchie zwischen Zuhörer und Redner. Zentral ist das Einfühlen in die Position des Redenden.

Dadurch soll nicht nur ein Verständnis auf Seiten des Zuhörers entstehen. Stattdessen soll dieser ebenso dem Redner ermöglichen, sich weiterzuentwickeln und an Autonomie hinzuzugewinnen.

Ein wichtiger Begriff ist das „aktive Zuhören“. Demnach soll der Zuhörer vier Grundsätze beherzigen:

  • Wahrnehmen: Verstehen, worum es dem Redenden bei seiner Botschaft geht.
  • Zuordnen: Der Zuhörer soll spiegeln, wie er Gesagtes gehört und verstanden hat.
  • Abwägen: Der Zuhörer muss nachdenken, welche Schlüsse er aus dem Gehörten zieht.
  • Antworten: Der Zuhörer sollte sich zurückmelden mit dem, was er dazu sagen kann und will.

Wenn du jetzt direkt damit beginnen möchtest, das Funktionsmodell von Rogers in die Tat umzusetzen, ist das schwieriger als bei den anderen bis hier vorgestellten Kommunikationstheorien. Das liegt daran, dass Empathie und Liebe ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes sind, die auch die beste Fortbildung nur bedingt vermitteln kann.

Es gibt jedoch viele Seminare und Weiterbildungen, in denen Teilnehmer Techniken wie das aktive Zuhören lernen. Bis zur Perfektion benötigt es jedoch einiges an Zeit und Arbeit.

Transaktionsanalyse nach Berne

Die Transaktionsanalyse verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Rogers, denn auch hier stehen Autonomie und Empathie im Zentrum. Eric Berne sieht jede Kommunikation als Transaktion, die zwischen mindestens zwei Ich-Zuständen stattfindet. Berne geht davon aus, dass jeder Mensch je nach Situation und Rolle unterschiedliche Ich-Zustände besitzt.

In der Regel sind bei Konflikten allerdings vor allem die folgenden drei Ich-Zustände wichtig:

  • Eltern-Ich-Zustand: Bevormundend, zurechtweisend, umsorgend
  • Kind-Ich-Zustand: Hilflos, rebellisch, gehorsam
  • Erwachsenen-Ich-Zustand

Die Kommunikation zwischen Erwachsenen-Ich und Erwachsenen-Ich verläuft problemlos. Es handelt sich hierbei um einen Austausch von Gleichberechtigten. Die Beteiligten gehen mit der Prämisse „Ich bin okay, du bist okay“ an die Kommunikation heran. Das bedeutet, dass sie zum einen wissen, dass sie Bedürfnisse haben und diese gleichberechtigt zum Gegenüber sind. Zum anderen erkennen sie ebenso die Bedürfnisse des anderen an und sind bereit, einen fairen Kompromiss für beide zu finden.

Die Kommunikation wird hingegen problematischer, wenn Erwachsenen- und/oder Kind-Ich an dessen Stelle treten. Dann wird aus einer Frage wie „Schaffst du das, bis die Gäste kommen?“ ein Vorwurf, der vom Erwachsenen-Ich gesendet oder vom Kinder-Ich so wahrgenommen wird. Mit großen Augen und unterwürfigem Verhalten wird dieser Satz hingegen zu einer Bitte eines Kinder-Ichs, das hilflos an das Erwachsenen-Ich des anderen appelliert, es zu unterstützen.

Die Zustände können während eines Gesprächs fließend ineinander übergehen. Deswegen untersucht die Transaktionsanalyse immer nur eine Transaktion nach der anderen.

Dieses Modell mag die Realität auf den ersten Blick zu stark vereinfachen. Tatsächlich erfreut sich die Transaktionsanalyse mit ihren verschiedenen Weiterentwicklungen und Praxisanwendungen jedoch großer Beliebtheit und hilft vielen Menschen bei der Konfliktvermeidung und -auflösung. Ich empfehle etwas abseits des Kommunikationsmodells auch einen Blick auf das Drama-Dreieck zu werfen.

Fazit: Wie können dir Kommunikationsmodelle praktisch helfen?

Die hier vorgestellten Kommunikationsmodelle haben eines gemeinsam: sie ermöglichen es dir, von einem Status des persönlich Betroffenen auf eine Metaebene zu wechseln. Wenn du weißt, dass Kommunikation an sich fehleranfällig ist und Missverständnisse häufig auftreten, ist dies ein erster Schritt. Wenn du mithilfe der Modelle analysieren kannst, an welcher Stelle der Konflikt aufgetreten ist, kannst du ihn fast schon auflösen.

Viele der Modelle haben das Ziel, eine bessere Kommunikation zu ermöglichen. Jedoch sind sie nicht immer praxistauglich und können von dir nicht konsequent umgesetzt werden. Die bloße Kenntnis eines Modells reicht zudem nicht immer aus, um auch Lösungen zu finden.

Wie Watzlawick bereits beobachtet hat, kann die Metakommunikation, also die Kommunikation über die Kommunikation, Konflikte oft schon lösen. Wenn du eines der Modelle auf Konfliktsituationen anwendest und die Probleme kommunizierst, die du dadurch entdeckst, ist das vielleicht schon ein wichtiger Schritt Richtung Problemlösung.

Es ist kein Zufall, dass gerade die klientenzentrierte Gesprächstherapie und die Transaktionsanalyse sowohl bei der Psychotherapie als auch bei sozialer Arbeit immer wieder mit Erfolg eingesetzt werden. Sie helfen dir nicht nur dabei, dein Gegenüber besser zu verstehen und dieses bei der Weiterentwicklung zu unterstützen, sondern sind richtig angewendet auch gute Konfliktlöser. Deswegen arbeiten viele Mediatoren genau mit diesen Techniken. Bei ihnen überzeugt die Anwendbarkeit in der Praxis über die Meta-Ebene hinaus.

Allerdings benötigt es Zeit und Engagement, um die Techniken oder Grundsätze zu erlernen und immer wieder anzuwenden. Ein hohes Maß an Selbstreflexion ist dafür die wichtigste Grundlage. Auch diese lässt sich erlernen.

Wichtig ist es bei den komplexeren Theorien, Grundlagen und praktische Anwendung einmal in die Tiefe kennenzulernen. Wenn du dich für ein Seminar interessierst, solltest du darauf achten, dass dieses auch den aktuellen Standards entspricht.

Eine gute Anlaufstelle sind deswegen die Gesellschaften für die jeweiligen Theorien, beispielsweise die DGTA oder die GWG. Sie bieten selbst Seminare und Webinare an oder geben eine Übersicht über Mitglieder, die ihr Wissen in Weiterbildungen vermitteln.

Quellen:

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